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SPaghetti-Plausch bei Maria – dreimal Ja, einmal Nein

31.August.2012

Wie alle Jahre lud Maria Müller im Spätsommer zum traditionellen Spaghetti-Essen der SP Wangen ein. Auch eingeladen waren Nationalrätin Bea Heim und Kantonsrat Urs Huber, welche beide gerne kamen, sind doch die rote und die weisse Spaghetti-Sauce von Maria weit über die Wangner Gemeindegrenze hinaus berühmt.

Musik ist besser als Ritalin
Nach der Begrüssung durch Sektionspräsident Pascal Haussener eröffnete Bea Heim mit ihren Voten zu den nationalen Abstimmungen den politischen Teil des Abends: Bea Heim sprach zuerst über die Initiative „Sicheres Wohnen im Alter“: Leider sei der Titel das einzig Schöne an dieser Initiative, so Heim, eine Annahme dieser Initiative würde den Generationenkonflikt schüren, diskriminiere somit jüngere Familien, eine Steuerreform dürfe keine neuen Ungerechtigkeiten schaffen. Bund, Kantone und Gemeinden müssten mit Steuerausfällen in Millionenhöhe rechnen, diese Initiative sein klar abzulehnen. Dafür plädierte Bea Heim für ein klares „Ja“ zum Bundesbeschluss über die Jugendmusikförderung. Musik sei ein wichtiger Teil unserer Kultur, aber nicht alle Kinder hätten die gleichen Chancen in Bezug auf Zugang zum Musikunterricht, für ärmere Familien sei die Förderung unbezahlbar, dies könne man mit der Annahme dieser Initiative ändern. Zudem sei die Fachausbildung für Lehrpersonen teilweise ungenügend, auch dies könnte man bei einer Annahme nun ändern. Sie plädierte auch für ein „Ja“ zum Schutz vor Passivrauchen, man müsse Mitrauchende konsequent in allen Innenräumen landesweit schützen können. Kantonsrat Urs Huber nahm zur kantonalen Abstimmung „Änderung der Kantonsverfassung“ Stellung und erinnerte als erstes daran, dass diese Abstimmung aus SP-Kreisen stammt: Es könne nicht angehen, dass die gleichen Personen gleichzeitig in Aufsichtskreisen und als ausführende Instanzen agierten, so Huber, es sei also höchste Zeit, dass man diesen Missstand korrigiere, also ein klares „Ja“ zur Änderung der Kantonsverfassung.

Die Anwesenden, aber auch der Parteipräsident, Pascal Haussener, freuen sich jetzt schon darauf, wenn es nächstes Jahr wieder heisst: „SPaghetti-Plausch bei Maria.“ (CWW)




SP vor Ort